Mittwoch, 21. November 2012

Treffen der österreichischen Satsang-Gruppe in der Quelle, 15.- 18.11.2012 - Edith


  1. Religiöse Traditionen haben Sicherheit gegeben und waren ein Weg des Suchens. Wenn sie jetzt in ihrer Bedeutung zu Ende gehen, wie können wir Menschen dann konkrete Hoffnung finden? Wie können wir erfahren, dass das Leben Einheit, Vielfalt und das Gute ist? Wie können wir erfahren, dass wir nicht nur Sternenstaub, sondern geliebt und gewollt sind?
  2. Spirituelle Praxis bedeutet für uns ganz besonders „reading the signs of the time“. Spirituelle Praxis führt uns zu einer Haltung des Zuhörens und Verstehens (compassion). Aus dem Zuhören nehmen wir eine Haltung ein. Weisheit läßt uns richtig handeln: appraisal -> wisdom responds -> responsibility.
  3. Zuhören, innehalten, lauschen auf die leise Stimme des göttlichen Geheimnisses. Um zu hören, müssen wir in unserem Inneren Platz machen. Oft stehen uns dabei Ehrgeiz und Angst im Wege. Wir wollen nicht zu den „Losern“ gehören. Innehalten -> lauschen -> vom Geheimnis berührt, meines tun (ungeachtet meines Ehrgeizes). Wie weit gehe ich dabei?

Für mich persönlich kurz gefasst:
Üben von Achtsamkeit und Meditation – Lauschen – vom Geheimnis berührt, meine Aufgabe unbeirrt tun.

Edith Haidacher